Rettung in letzter Sekunde

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Rettung in letzter Sekunde: Einsatz am Strand von Caorle

Eine dramatische Rettungsaktion hielt die Badegäste am Sonntagnachmittag, den 14. Juni, in Atem. Am Strand von Porto Santa Margherita in Caorle spielten sich gefährliche Szenen ab. Mangelnde Schwimmkenntnisse und die Unterschätzung der Meeresströmung führten fast zu einer Katastrophe. Glücklicherweise ging am Ende alles gut aus.

Alarmstufe Gelb am Strand von Porto Santa Margherita

Der Wind frischte auf und die Wellen wurden höher. Am Strandabschnitt der Konzession Arcobaleno wehte deshalb die gelbe Flagge. Diese Flagge mahnt alle Badegäste zur besonderen Vorsicht. Eine ältere Urlauberin aus dem Ausland ignorierte offenbar die Gefahr. Sie setzte ihre sechsjährige Enkelin auf eine Luftmatratze. Zwei Brüder im Alter von fünf und sieben Jahren schlossen sich den beiden spontan an.

Plötzlich passierte das Unglück. Die Luftmatratze kippte vermutlich in den Wellen um. Die ältere Frau verlor den Halt und geriet sofort in große Not.

Zwei mutige Rettungsschwimmerinnen greifen ein

Zum Glück beobachteten zwei aufmerksame Rettungsschwimmerinnen die Situation. Sveva Zelandi aus der Nähe von Brian und Silvia Bottechia aus Treviso erkannten die Gefahr sofort. Sie warteten nicht lange und sprangen ins Wasser, noch bevor die ersten Hilferufe ertönten. Silvia ist eine erfahrene Expertin. Sie trainierte früher Rettungshunde an diesem Strand und kennt die Strömungen genau.

Die Rettung forderte den beiden Frauen alles ab. Sveva schwamm als Erste zu dem Mädchen, das treibend nahe an den Klippen trieb. Danach sicherte sie die beiden Brüder. Die Jungen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits viel Wasser geschluckt. Zeitgleich kümmerte sich Silvia um die erschöpfte Großmutter.

Happy End nach brenzligen Minuten

Mit letzter Kraft brachten die Retterinnen alle vier Personen an das sichere Ufer. Glücklicherweise war niemand bewusstlos. Die Rettungskräfte von Treviso Emergenze und der Notruf Suem 118 aus Caorle trafen schnell ein.

Der fünfjährige Junge hatte am meisten Wasser geschluckt. Die Sanitäter brachten ihn deshalb mit dem Rettungshubschrauber nach Padua. Die Ärzte legten ihn dort vorsichtshalber auf die Intensivstation für Kinder. Die Großmutter und die anderen beiden Kinder kamen in die Erste Hilfe nach Caorle.

Niemand schwebt mehr in Lebensgefahr. Die Strandgäste verfolgten die Rettung mit stockendem Atem. Am Ende applaudierten sie den beiden Heldinnen für ihren mutigen Einsatz.

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