Neuer Kreisverkehr für Caorle

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Caorle baut für mehr Sicherheit: Neuer Kreisverkehr für Caorle

Gute Nachrichten für alle Autofahrer und Urlauber in Caorle. Bürgermeister der Metropolitanstadt, Luigi Brugnaro, gab grünes Licht für ein wichtiges Bauprojekt. An der Kreuzung der SP54 mit der Via Sansonessa entsteht ein moderner Kreisverkehr. Das Projekt kostet insgesamt 600.000 Euro. Die Metropolitanstadt Venedig und die Gemeinde Caorle teilen sich die Kosten fair auf.

Schluss mit dem Stau im Sommer

Wer im Sommer schon einmal in Caorle war, kennt das Problem. Der Verkehr auf der SP54 rollt fast pausenlos. Das Einbiegen aus der Via Sansonessa gleicht oft einem Geduldsspiel. Besonders zur Ferienzeit stauen sich hier die Fahrzeuge. Der neue Kreisverkehr löst dieses Problem nun dauerhaft. Er sorgt für einen flüssigen Verkehrsfluss und nimmt den Stress aus der Kreuzung.

Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger

Die Planer denken aber nicht nur an die Autofahrer. Aktuell leben Radfahrer an dieser Stelle gefährlich. Viele Autos biegen mit hoher Geschwindigkeit von Porto Santa Margherita ab. Das neue Bauwerk zwingt die Fahrer nun zum Abbremsen. Die Radwege verlaufen künftig sicher auf der Südseite der Straße. Eigene Übergänge an den Zufahrten schützen die schwächeren Verkehrsteilnehmer effektiv.


Die Vorteile des neuen Kreisverkehrs auf einen Blick

Ein Kreisel bietet weit mehr als nur eine bessere Vorfahrt. Hier sind die wichtigsten Pluspunkte:

  • Niedrigeres Tempo: Die Kurvenführung zwingt Raser automatisch zum Bremsen.
  • Weniger Lärm: Flüssiges Fahren ohne ständiges Stop-and-Go schont die Ohren der Anwohner.
  • Saubere Luft: Autos stoßen weniger Abgase aus, wenn sie nicht dauernd beschleunigen müssen.
  • Leichte Wendemanöver: Busse und Lkw können hier einfach und sicher umkehren.
  • Klare Sicht: Ein Wald aus Verkehrsschildern verschwindet und macht Platz für Übersicht.

Zeitplan: Baustart noch vor dem Sommer

Die Verwaltung arbeitet unter Hochdruck. Bereits im Frühjahr startet die Ausschreibung für die Bauunternehmen. Wenn alles glatt läuft, rücken die Bagger im Sommer an. Die Bauzeit beträgt etwa 220 Tage. Das Polo Nautico erhält zudem einen eigenen, direkten Anschluss an den neuen Knotenpunkt. Besonders erfreulich: Die Bauarbeiter müssen kein privates Land beanspruchen. Auch der bestehende Wassergraben im Norden bleibt komplett erhalten. Bald gehört das gefährliche Linksabbiegen an dieser Stelle der Vergangenheit an.

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