Kriminelle nutzen den Spiegeltrick jetzt auch Richtung Grado

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Neue Betrugswelle an der Adria: Kriminelle nutzen den Spiegeltrick jetzt auch Richtung Grado

Die Betrüger an der oberen Adria schlafen nicht. Sie passen ihre fiese Masche an und jagen weiter ahnungslose Urlauber. Ein neuer, aktueller Fall zeigt: Die Täter wechseln jetzt die Strecken. Dieses Mal traf es Reisende auf dem Weg von Lignano nach Grado. Die Opfer reagierten geistesgegenwärtig und lieferten sogar ein Beweisfoto.

Die Falle am Straßenrand

Die Masche folgt einem altbekannten, fiesen Muster. Die Täter parken mit ihrem Wagen strategisch am Seitenstreifen der Landstraße und warten auf Opfer. Als die Urlauber an dem stehenden Fahrzeug vorbeifahren, knallt es plötzlich laut. Das Geräusch klingt im ersten Moment wie ein aufgewirbelter Stein.

In Wahrheit werfen die Betrüger in diesem Moment einen Gegenstand gegen das vorbeifahrende Auto. Kurz darauf nimmt der dunkle Fiat 500X mit dem italienischen Kennzeichen die Verfolgung auf. Der Fahrer setzt sich hinter den Wagen der Urlauber und startet eine aggressive Jagd mit der Lichthupe. Mit wilden Gesten fordert er sie zum Anhalten auf.

Geistesgegenwärtige Reaktion vertreibt die Gauner

Die Urlauber durchschauen die Situation zum Glück rechtzeitig. Sie halten dieses Mal nicht an. Stattdessen fahren sie einfach weiter und setzen zum Überholen an. Während des Manövers zückt der Beifahrer das Smartphone. Er fotografiert den dunklen Kleinwagen der Betrüger samt dem Kennzeichen FM 519EA.

Diese Aktion zeigt sofort Wirkung. Die Kriminellen bemerken die Kamera. Sie verlieren augenblicklich das Interesse an ihren Opfern. Der Fiat dreht ab und macht sich schnell aus dem Staub. Die Urlauber entkommen der Abzocke, doch die Erleichterung währt nur kurz.

Das böse Erwachen nach der Flucht

Nach dem ersten Schrecken folgt der Schock beim Blick auf das eigene Auto. Die Betrüger hinterließen trotz der Flucht einen handfesten Schaden. Die Beifahrertür weist einen deutlichen Lackschaden auf. Die Kriminellen warfen den Gegenstand also mit voller Wucht gegen das fahrende Auto.

Die Botschaft der Betroffenen an alle Adria-Urlauber ist eindeutig: Halten Sie niemals an! Ignorieren Sie die Lichthupe und die Handzeichen der Fremden. Suchen Sie stattdessen sofort den nächsten belebten Ort oder eine Tankstelle auf. Machen Sie Fotos von den Tätern, denn das schreckt die Gauner effektiv ab.

Mit einer Dashcam die Täter im Blick

Hilfreich ist auch eine Dashcam wie beispielsweise diese hier LINK anzuschaffen. Damit hat man die Täter perfekt im Bild und hat für später auch einen Nachweis für Polizei und Versicherung.

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